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Alfons MuchaAlfons Mucha 1868 - 1939

Tschechischer Künstler, der als einer der ersten Werbegrafiker gilt. Prägte maßgeblich den Jugendstil und arbeitete u.a. für die Zigarettenmarke Job, für Moet & Chandon, für Theaterplakate der Schauspielerin Sarah Bernhardt und entwarf eine Reihe von Aktien und Obligationen für das Kaufhaus "Paris-France".

In den Zeiten eines Alfons Mucha beschränkte sich Design auf die praktische Nutzung von Kunst. Heute sind neben dieser formal-ästhetischen Funktion, rein praktische Funktionen und die zeichenhaft, semantische Funktion Aufgaben der Gestaltung. So steht z.B. ein roter Knopf an einer Maschine für praktisch funktionelles Design, das auch im Interface einer Website oder bei "Störern" in Anzeigen eine wichtige Rolle spielt.  Das zeichenhaft semantische Design erklärt mit gestalterischen Mitteln Bedeutungen. Typisch hierfür sind Pictogramme auf Flughäfen oder die mit Icons gekennzeichneten Buttons einer Software.

Eine andere Unterscheidung, die sich eher am Ziel eines Designs orientiert definierte Gui Bonsiepe 1964 an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Er differenziert zwischen:

  • informativen Funktionen und
  • persuasiven Funktionen

dagama orientiert sich in erster  Linie an Bonsiepes Ausrichtung von Design. Die informativen Funktionen beeinflussen vor allem die Gestaltung von Abbildungen, eine Chart-Ästhetik etc.

Die persuasive (überredende) versucht, das Design eines Prospektes, einer Wesbite etc, so aufzubauen, das der Betrachter auch tatsächlich die Botschaften mitnimmt, die ihn erreichen sollen oder er das tut, was unser Auftraggeber zum Ziel einer Site, eines Prospektes etc. erklärt hat.

Im Mittelpunkt steht also die Zielsetzung. Erst dann denken wir über "die Optik" nach.

Formalästhetik um 1890 von Franz Mucha

Als Agentur steht dagama oft am aktuellen Ende einer ganzen Gestaltungsgeschichte, und so sind die Möglichkeiten hinsichttlich Formalästhetik durch Vorgaben im Corporate Design oder Brand Design begrenzt. Gerade hier zeigt sich aber auch, was eine Agentur "drauf hat". Gestalterische Mängel in den Vorgaben nahezu unbemerkt ausbügeln, ohne gleich Bestehendes über Bord zu werfen. Eine Gestaltung finden, die für ein neues Medium wie das Internet oder das Mobile Web noch gar nicht durchdacht wurden und sich perfekt in das Markenbild einfügt. Das sind Leistungen, auf die dagama Stolz ist. Grundlage dieses Können sind unser Wissen in der Markentechnik und die umfangreiche Erfahrung in der Markenführung.

Label für Moet & Chandon von Franz Mucha